Optimale Regenwassernutzung hilft der Umwelt und dem Klima

„Regenwasser ist ein wichtiger Teil im Wasserkreislauf. Es füllt Gewässer auf und trägt so zu ihrem Erhalt bei. Ein nachhaltiger Umgang mit Regenwasser hilft Menschen, unserem Klima und der Umwelt. Deshalb wollen wir eine optimale Regenwassernutzung für den Kreis. So haben wir gemeinsam mit der CDU einen Antrag an den Kreistag gestellt ein Gutachterbüro mit der Ausarbeitung eines Konzeptes zu wasserwirtschaftlichen Rahmenbedingungen zu erarbeiten“ sagt Cornelia Schmelzer, Fraktionsvor-sitzende der GRÜNEN im Kreistag.

 

„Wir wollen mit der Nutzung des Regenwassers den Eingriff in den natürlichen Wasserkreislauf minimieren und Grundwasser schonen, ohne den Entwässerungskomfort heutiger Ableitungssysteme zu reduzieren. Denn mit Blick auf die Folgen des Klimawandels kommt der opti-malen Nutzung des Niederschlagswassers eine immer größere Bedeutung zu. Trocken- und Dürreperioden lassen den Grundwasserspiegel sinken. Vermehrte Starkregen-ereignisse führen zu Überschwemmungen, oberflächige Abflüsse spülen oft guten Boden weg“, so Detlef Beckschewe, Fraktionsvorsitzender der CDU im Kreistag. 

 

„Der Bau und die Nutzung von Zisternen zur Sammlung und Rückhaltung von Niederschlagswasser, sowohl im privaten wie auch gewerblichen Bereich, sind ein Weg, um den naturnahen Umgang mit Niederschlagswasser und die Neubildung von Grundwasser zu unterstützen. So wollen wir einen Beitrag zur Vermeidung von Überschwemmungen und Kanalüberlastungen leisten. Bereits im Klimaschutzkonzept sind unter dem Handlungsfeld Klimafolgenanpassung die Maßnahmen „Umnutzung von Anlagen zur Regenwasserrückhaltung“, Zisternen für die eigenen Liegenschaften“ und „Anpassung Kanalisation“ aufgeführt. 

 

Ergebnisse der Klimawirkungsanalysen des aktuellen Projektes „Evolving Regions“ können dabei mit heran-gezogen werden und zur Erkennung von lokalen Hotspots dienen, um an diesen Schwerpunkten anzusetzen und hierfür konkrete Maßnahmen vorschlagen zu können. Durch die umfassende Bearbeitung dieses Themas wird der Kreis Minden-Lübbecke gut aufgestellt sein, um sich den Anforderungen der Klimafolgen und den sich daraus ergebenden Anpassungsmaßnahmen zu stellen“, sind sich die beiden Fraktionsvorsitzenden von GRÜNEN und CDU einig.

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