Anfrage der GRÜNEN zu privaten Flächen in Naturschutzgebieten – Einsatz von Pestiziden

Sehr geehrter Herr Dr. Niermann,

in den Forschungen und Studien der Entomologen von Krefeld (Entomologischer Verein Krefeld e.V. 1905) ist nachgewiesen, dass selbst in Naturschutzgebieten Herbizide und Pestizide eingesetzt werden und somit selbst in Naturschutzgebieten das Insektensterben forciert wird. In diesem Zusammenhang bitten wir um Beantwortung der folgenden Fragen:

 

1. Gibt es Flächen in Naturschutzgebieten im Kreis Minden-Lübbecke, die privaten Eigentümern und Landwirten gehören?

2. Wenn ja, wie viele Flächen gibt es, wie groß sind sie und in welchen Naturschutzgebieten liegen sie?

3. Wie werden diese Flächen bewirtschaftet, nach biologischen oder konventionellen Richtlinien?

4. Werden, soweit vorhanden, auf konventionell bewirtschafteten Flächen Pestizide eingesetzt? Wenn ja, welche Pestizide und in welchen Mengen werden diese auf diesen Flächen eingesetzt?

a.) In welchen Naturschutzgebieten werden diese Pestizide eingesetzt?

5. Werden auf den unter Vertragsnaturschutz stehenden Flächen auch Pestizide eingesetzt oder hat der Kreis das vertraglich ausgeschlossen?

6. Gibt es Untersuchungen wie hoch der Nährstoffeintrag von Mineraldünger und Gülle in den Naturschutzflächen ist?

a.) Bei Flächen, die unter Vertragsnaturschutz stehen.

b.) Bei Flächen, die nicht unter Vertragsnaturschutz stehen.

 

Mit freundlichen Grüßen

gez. Cornelia Schmelzer          gez. Petra Walter-Bußmann

Fraktionssprecherin                 Geschäftsführerin

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