Baumschäden an Lindenallee in Lübbecke

Im Abschnitt zwischen Kreisbahnstraße und Oberbrake wurde die Lindenallee an der K56 in Lübbecke-Gehlenbeck erheblich beschädigt. „Es ist unfassbar wie gleichgültig und unprofessionell vermutlich bei Sanierungsarbeiten am Radweg der K56 in Lübbecke-Gehlenbeck gearbeitet wurde. Zahlreiche Linden wurden beschädigt und mindestens 3 Linden wurden bis zum Kambium angeschlagen.

Die K56 ist in diesem Abschnitt eine Lindenallee und es ist zu befürchten, dass diese Bäume auf Dauer absterben“, rügt Cornelia Schmelzer, Fraktionsvorsitzende der GRÜNEN im Kreistag Minden-Lübbecke das Vorgehen der Sanierungsarbeiten am Radweg.

„Im Abschnitt Oberbrake bis zum Mittellandkanal wurden weitere Linden in unterschiedlichem Umfang und einige davon ebenfalls bis zum Kambium beschädigt. Linden haben zwar ein recht gutes Wundheilvermögen, aber bei den derart starken Rindenschäden ist mit einem bleibenden Schaden mit verkürzter Lebensdauer zu rechnen“, erklärt Cornelia Schmelzer. Es ist davon auszugehen, dass über die Verletzungen Schadorganismen in den Baum eindringen und den Heilungsprozess behindert und so die erwartete Lebenserwartung der Bäume verringert“, erklärt die grüne Fraktionsvorsitzende.

„Wir haben die Kreisverwaltung aufgefordert den Verursacher zu benennen und das bauausführende Unternehmen in Regress zu nehmen. Der Kreis hat jetzt die Aufgabe die weitere Entwicklung der Bäume regelmäßig zu kontrollieren. Für abgestorbene Bäume müssen Nachpflanzungen erfolgen. Wir GRÜNE  wollen weiterhin wissen, welche Maßnahmen die Kreisverwaltung ergreift, um derartige Beschädigungen an den Bäumen zu verhindern. Die Öffentlichkeit muss informiert werden, wie die Baumschäden bei den Sanierungsarbeiten am Radweg entstehen konnten. Das darf nicht noch einmal passieren. Ich werde mich weiterhin für den Baumschutz in Minden-Lübbecke einsetzen“, sagt Siegfried Gutsche, stellvertretender Fraktionsvorsitzender und Landratskandidat der GRÜNEN im Kreis Minden-Lübbecke.

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