Archiv Wahlen

Liebe Bürgerinnen und Bürger,

seit 28 Jahren lebe ich in Hüllhorst am Fuße den Wiehengebirges im Kreis Minden-Lübbecke. Der Mühlenkreis ist meine Heimat, in der ich gerne wohne und mit den Menschen zusammen lebe. Nach meiner Ausbildung als Industriekaufmann habe ich ein Studium als Sozialarbeiter abgeschlossen. Als solcher bin ich in der Betreuung von geflüchteten Menschen aus unterschiedlichen Herkunftsländern in städtischen Unterkünften tätig. Daher setze ich meinen politischen Fokus unter Anderem in die Stärkung und die Ausweitung der Integration von unseren Neumitbürgern.

Unsere Gesellschaft ist vielfältig: jeder Mensch – ob neuzugewandert oder lange ansässig – hat seine individuelle Wünsche, Ziele und Notwendigkeiten. Es ist wichtig jedem Menschen die erforderliche Unterstützung zu gewähren, die sie oder er benötigt, um selbst die Gesellschaft mitzugestalten und weiterzuentwickeln, ob auf der Arbeit, in Vereinen, in der Nachbarschaft oder in Glaubensgemeinschaften.

Die Vielfalt sehe ich als Chance für unser Land, alle Menschen leben unter dem gemeinsamen Dach des Grundgesetzes, das für uns ALLE gleiche Rechte und Freiheiten garantiert.

Hilfe statt Hass

Der wohl wichtigste Bestandteil von Integration ist die Sprache. Damit ein Austausch zwischen Nachbarn stattfinden kann, müssen Menschen miteinander kommunizieren können. Alle Neubürger*innen aber auch diejenige, die schon länger in Deutschland leben, müssen die Möglichkeit bekommen schnell und effektiv die deutsche Sprache zu erlernen. Hierfür müssen die Angebote ausgebaut und auch die Zugangshinder-nissen beseitigt werden. Ebenfalls sollen diesen zugewanderten Menschen Basiswissen über die europäischen Arbeitsgesellschaft nahegebracht und somit schnell die Grundlage vermittelt bekommen, womit sie sich auf dem Arbeitsmarkt um eine Beschäftigung bemühen können.

Integration ist jedoch keine Einbahnstraße, sondern eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe. Wir können alle dazu beitragen, indem wir auf anderen Menschen zugehen und das Individuum mit seiner eigenen Herkunft, Kultur und religiösen sowie politischen Ansichten offen begegnen. Wir dürfen uns nicht auf den Hass und die geschürten Ängsten einlassen, die von einer kleinen Gruppe aus dem rechten Spektrum der Gesellschaft verbreitet werden.

Heimat. Land. Grün.

Die Menschen im Kreis Minden-Lübbecke erlebe ich als sehr zufrieden und zielstrebig in ihrem Leben in unserem schönen Mühlenkreis. Wir müssen die Schönheit unserer Heimat schützen, damit auch noch unsere Kinder und Enkelkinder sich in dem nordöstlichsten Teil von NRW zuhause fühlen. Seit mehreren Jahren setze ich mich in den Ausschüssen des Kreises Minden-Lübbecke und der Gemeinde Hüllhorst für die Belange der Menschen für eine gesunde und nachhaltige Zukunft ein im Mühlenkreis ein. Es ist mir wichtig, mich bewusst und zielgerichtet mit den Wünschen der Bevölkerung zu beschäftigen. Nach diesen Bedürfnissen müssen wir die Infrastruktur sowie auch Industrie gestalten, damit unser Jugend und Nachkommen nicht wegen eines mangelnden Angebots an Arbeit oder der besseren Infrastruktur den Weg in die Ballungsgebiete gehen. Hierfür müssen Investitionen im ländlichen Raum durch das Land NRW stärker vorangetrieben werden, um die Kommunen zu unterstützen. Besonders wichtig ist es mir, den Menschen Möglichkei-ten zu schaffen, mit dem öffentlichen Nachverkehr innerhalb des Kreisgebietes und auch darüber hinaus zu bewegen.

Eine ärztliche Versorgung der Menschen im Kreis Minden-Lübbecke muss auch langfristig sichergestellt sein. Hierfür müssen Angebote geschaffen und verbessert werden, um Ärzte dazu zu motivieren, sich als Mediziner der verschiedenen Fachrichtungen in den Gemeinden und Städten des Kreises niederzulassen. Deswegen werde ich Konzepte für die Zentralisie-rung von Verwaltungsaufgaben, beispielsweise durch Gemeinschaftspraxen, unterstützen und weiter vorantreiben.

Bezahlbaren Wohnraum muss auch für Jede und Jeden zugänglich gemacht werden. Eine weitere Ausweitung der Wohnbauflächen lehne ich allerdings ab. Vielmehr sollten wir ge-stärkt darauf hinarbeiten, die vorhandenen Siedlungen zu bebauen, sowie alte leerstehende Gebäude wieder für eine Nutzung herzurichten

Liebe Bürger*innen aus Espelkamp, Hille, Hüllhorst, Lübbecke, Petershagen, Preußisch Oldendorf, Rahden und Stemwede gerne möchte ich mich in der Zukunft für Ihre Belange einsetzen und die Menschen im Kreis Minden-Lübbecke im Landtag NRW in Düsseldorf vertreten.

Dafür hoffe ich auf IHRE Unterstützung.

Mit freundlichen Grüßen
Benjamin Rauer Bündnis 90/DIE GRÜNEN Minden-Lübbecke
Wahlkreis 88
BRAUER_LTW2017@gmx.de

 

Landtagswahl 2017 Bettina Fuhg

Bettina Fuhg

Jobs mit Zukunft.

Digital.Grün.Sozial.

Meine Ziele:

Der Dreiklang von Ökonomie, Ökologie und sozialer Verantwortung ist für mich als Landtagskandidatin in NRW von entscheidender Bedeutung. Ich möchte mich für eine ökologische und soziale Modernisierung der Industriegesellschaft stark machen. Die Digitalisierung macht es notwendig.

Ich werde mich für eine sauberere Umwelt und für mehr Lebensqualität einsetzen. Den Übergang von fossilen zu erneuerbaren Energiequellen und die Entwicklung zur Kreislaufwirtschaft möchte ich mitgestalten. Weniger verbrauchen und aus weniger mehr machen, das ist für mich das Motto der Zukunft. Der Klimawandel ist die treibende Kraft und Ideenquelle für Industrieinnovationen. 100.000 neue Jobs in der Umweltwirtschaft sind bis 2025 möglich und um das zu erreichen, werden Unternehmer*innen von uns mit einer Innovationsagentur unterstützt.

Es muss frischere Luft in unseren Städten geben, dafür benötigen wir den Einstieg in die emissionsfreie Mobilität von morgen. Mit einem einheitlichen und verständlichen NRW-Ticket soll der Umstieg auf Busse und Bahnen verbessert werden. Die Verknüpfung von Fahrradabstellanlagen, E-Bike-Ladestationen, Carsharing und ÖPNV sind darüber hinaus ein weiterer wichtiger Schritt.

Die Digitalisierung betrifft alle Lebensbereiche. Deswegen werde ich mich für die flächendeckende Verwendung der Glasfasertechnik und für die Stärkung der Chancen auf dem Arbeitsmarkt durch mehr Fort- und Weiterbildungsmöglichkeiten stark machen. So sollte es z.B. an Schulen optimale Möglichkeiten und eine auskömmliche Finanzierung für das Arbeiten an Computern geben.

 

 

Aus dem Kreis Minden-Lübbecke.

Für NRW.

Mein Name ist Bettina Fuhg. Ich bin 54 Jahre alt, verheiratet und habe zwei Kinder. In der wunderschönen Altstadt in Minden habe ich als Goldschmiedin und Designerin seit 2009 ein eigenes Schmuckatelier.

Ich bin seit 1999 Parteimitglied und seit 2009 Stadträtin in Minden, Mitglied im Haupt- und Finanzausschuss und im Bildungsausschuss.

Als sachkundige Bürgerin bin ich für die grüne Kreistagsfraktion im Ausschuss pro Arbeit und im Gleichstellungsausschuss und als Sprecherin im Kreisvorstand tätig.

Seit 2016 bin ich Sprecherin in der Landesarbeitsgemeinschaft Wirtschaft.

Ich werde mich dafür einsetzen, dass wir in unserem Kreis Minden-Lübbecke eine saubere Umwelt, zukunftsfähige Arbeitsplätze, mehr Bürgerbeteiligung und vorbildliche Kinderbetreuungs-, Bildungs- und Ausbildungsmöglichkeiten haben.

Zusammen ist es NRW.

Mit GRÜNEN Grüßen

Bettina Fuhg
Landtagskandidatin von BÜNDNIS90/DIEGRÜNEN
Wahlkreis 89
BFUHGLTW2017@gmx.de

 

 

 

 

16.04.2014

GRÜNES Programm zur Kreistagswahl und Landratswahl in Minden-Lübbecke

flyer_kurzprogramm2014

08.04.2014

Grüne EU-Kandidatin Terry Reintke

Von links nach rechts: Melanie Hövert, Terry Reintke, Cornelia Schmelzer, Katja Sonntag und Siegfried Gutsche

Terry Reintke tritt als 26-jährige bei der EU-Wahl auf einem aussichtsreichen Platz an. Am Freitag, den 28. März besuchte sie den GRÜNEN Landratskandidaten Siegfried Gutsche und weitere Gäste in der grünen Geschäftsstelle Minden. Nachdem sie im Gymnasium Petershagen mit sehr interessierten und informierten Schülerinnen und Schülern über die aktuellen Themen Europas diskutiert hatte, betonte sie auch in Minden die Dringlichkeit, angesichts hoher Jugendarbeitslosigkeit in einigen europäischen Ländern, gerade jungen Menschen Perspektiven zu bieten. Dies gelingt einerseits über Konzepte wie die sogenannte Jugendgarantie, die jungen Menschen unter 25 nach der Schule eine Ausbildung, einen Arbeitsplatz oder eine Fortbildung innerhalb von vier Monaten ermöglicht. Leidenschaftlich setzte sie sich aber auch für europäische Austauschprogramme, wie z.B. Erasmus ein, in dessen Genuss sie einst selbst kam, als sie für ein Jahr in Edinburgh lebte. „Solche Erfahrungen bieten jungen Menschen die Möglichkeit, ganz selbstverständlich als Europäer aufzuwachsen und über den Tellerand schauen zu können“.

Insgesamt geht es auch darum, Europa und die Beteiligungsmöglichkeiten an dem europäischen Prozess transparent zu machen und zu erklären. Und zwar in einer Sprache, die verstanden wird; schließlich geht es nicht nur um wirtschaftliche Fragen, sondern auch um den Erhalt des Friedens, was angesichts der ukrainischen Krise umso mehr an Bedeutung gewinnt. Die GRÜNEN als Friedenspartei setzen sich für eine friedliche Lösung ein, in der alle Stimmen des Landes Gehör finden und lehnen militärische Drohgebärden ab.